Lexikon für Schwangere und frühe Mamas

B

Beleghebamme – Eine Hebamme, die von Anfang bis Ende im Geburtsprozess dabei ist und im Vergleich zur Hebamme im Krankenhaus nicht nach Schichtübergabe den Geburtsprozess verlässt

Bonding – Nach der Geburt wird das Baby auf den Bauch/die Brust der Mama gelegt. Dies erhöht die Bindung von Kind zu Mama und von Mama zu Kind.

D

Dammriss – Die Haut zwischen Scheide und Anus wird Damm genannt. Bei einer Geburt kommt es häufig zum Riss dieser Haut, da das Köpfchen des Neugeborenen häufig größer ist als die Scheide.

E

Elterngeld – Je nachdem wie viel man vor der Geburt verdient hat, kann das Elterngeld

Elternzeit – Kann bis zu drei Jahre nach der Geburt genommen werden. Je nach Arbeitgeber kann diese Zeit auch gesplittet werden.

H

Hausgeburt – Wie der Name erraten lässt: Die Geburt findet anders, als meist üblich, nicht im klinischen Kontext (z.B. im Krankenhaus), sondern Zuhause in den eigenen vier Wänden der Gebärenden statt.

Hypnobirthing – Meditative Herangehensweise, die zum Ziel hat, dass die Geburt ohne Schmerzen oder mögliche Traumata verlaufen soll

K

Kaiserschnitt – Anders als bei einer natürlichen Geburt wird bei einem Kaiserschnitt der Bauch aufgeschnitten, um das Kind auf die Welt zu bringen. Dies geschieht meist unter einer lokalen Betäubung, sodass die Frau dennoch bei Bewusstsein ist.

M

Mullwindeln – Haben trotz des Namens nichts mit Windeln zutun. Gemeint sind hierbei Spucktücher.

Mutterschutz – Gesetzliche Regelung über die Zeit 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt

N

Nackenfaltenmessung – Kann freiwillig (wird meist nicht von den Kassen bezahlt) im Verlauf der Schwangerschaft durchgeführt werden. Dabei misst der Frauenarzt in einem Ultraschall den Nacken. Sollte dieser auffällig sein, so ist die Wahrscheinlichkeit ein Kind mit Down-Syndrom zur Welt zu bringen höher.

P

PDA (Periduralanästhesie) – Eine PDA hat die Schmerzreduktion zum Ziel. Dabei sollen unter der Geburt möglich die Wehen nicht mehr als schmerzhaft empfunden werden. Sie wird in das Rückenmark mit einem Zugang gegeben und darf nur im klinischen Kontext verabreicht werden.

U

U-Untersuchung – Im Verlauf der Kindheit werden in immer größer werdenden Abständen Untersuchungen beim Kinderarzt gemacht. Die U1 findet so bereits wenige Stunden nach der Geburt statt. U2 am 3.-5. Lebenstag usw.

N

Neugeborenen-Screening – Innerhalb einer der ersten U-Untersuchungen wird das Baby in den Fuß gestochen, um Blut abzunehmen. Dieses Blut wird in ein Labor geschickt, um bestimmte Stoffwechselerkrankungen auszuschließen.

V

Vitamin-K – Vitamin-K wird Neugeborenen verabreicht, um das Risiko einer Blutung, insbesondere einer Hirnblutung zu verringern. Schulmedizinisch wird dies bei den ersten drei U-Untersuchungen mit 2mg verabreicht. Alternativmedizinische Ansätze verabreichen dieses in Tropfenform. Das Baby bekommt das Vitamin-K dabei jeden Tag in geringerer Dosis.

W

Wochenbett – Die Zeit nach der Geburt. Dauert in etwa bis 8 Wochen nach der Geburt

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